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CATALIN SERBAN TRIO

 

Seine musikalische Ausbildung begann Catalin Serban früh an der George-Enescu-Musikgymnasium in Bukarest. Noch vor seinem Studium an der Universität der Künste Berlin und der Musikhochschule Lübeck gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. 
Als Solist und Kammermusiker tritt Serban international auf, unter anderem im Konzerthaus Berlin, in der Berliner Philharmonie, im Athenäum Bukarest, in der Bremer Glocke und im Stadtcasino Basel.


"Die schwärmerische Qualität von Șerbans Spiel ist von geradezu hypnotischer Wirkung.“ (Grammophone Magazine)

Angelo de Leo erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Bereits fünf Jahre später wurde er Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart, 2015 wechselte er an die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker in Berlin.
Als mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe nahm er Teil an Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und das Deutschlandradio. Er erhielt Einladungen zu renommierten Festivals, wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival. Seit Februar 2018 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Vereins LiveMusicNow und der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Violine von Giovanni Francesco Pressenda, Turin 1829, zur Verfügung stellt. 

Moritz Huemer, aus Feldkirch (Liechtenstein) erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Cellounterricht. Er studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar sowie der UdK in Berlin.
Von 2022 bis 2024 war Moritz Huemer Stipendiat der Karajan-Akademie, wo ihn Olaf Maninger unterrichtete. 
Seine erste Stelle führte ihn als stellvertretender Solocellist an die Komische Oper Berlin, ehe er im Mai 2025 zur Cellogruppe der Berliner Philharmoniker wechselte – und damit auch zu den legendären 12 Cellisten.

26.11.2026 - 19:30

(Einlass ab 18:45)

Catalin Serban Trio

Angelo de Leo (Violine)
Moritz Huemer (Cello)
Catalin Serban (Piano)

Programm:
 

Franz Schubert: Klaviertrio Nr.1 B-Dur op.99 (D898)

Als Franz Schubert sich in seinem letzten Lebensjahr intensiv der Gattung des Klaviertrios zuwandte, schuf er in atemberaubendem Tempo zwei Meilensteine der Kammermusik: das B-Dur-Trio D 898 und das Es-Dur-Trio D 929.
Während Letzteres düstere und dramatische Züge trägt, verströmt das B-Dur-Trio eine fast unerschütterliche, sonnige Lebensfreude.

Ein Blick in die Musikgeschichte zeigt, wie tief dieses Werk schon kurz nach Schuberts Tod berührte. Kein Geringerer als Robert Schumann prägte die Rezeption des Trios nachhaltig, als er 1836 im Überschwang schrieb:

„Ein Blick auf das Trio von Schubert – und das erbärmliche Menschentreiben flieht zurück und die Welt glänzt wieder frisch.“


Maurice Ravel: Klaviertrio in a-Moll
Ravels Trio a-Moll (1914) ist ein Feuerwerk an Farbe und Präzision: baskisch schimmernde Rhythmen im Kopfsatz, ein „Pantoum“ voller metrischer Reibungen, eine Passacaille von archaischer Wucht – und ein Finale, das nahezu orchestral aufblüht. Auf knapp 30 Minuten bündelt Ravel Klangluxus, Virtuosität und eine nervöse Energie am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Heute eines der populärsten Klaviertrios überhaupt.

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