

Alexander Glücksmann & Laura Dabels
Alexander Glücksmann begann im Alter von neun Jahren mit dem Klarinettenspiel.
Während seines Studiums bei Prof. Diethelm Kühn an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin nahm er an zahlreichen Kammermusik- und Meisterkursen teil (bei Karl Leister u.a.) Erste Orchestererfahrungen sammelte er u.a. im West-Eastern-Divan-Orchsestra unter der Leitung von Daniel Barenboim.
Nach seinem Studium war Alexander Glücksmann Stipendiat der „Herbert-von-Karajan Orchesterakademie“ der Berliner Philharmoniker.
2003 wurde er Solo-Klarinettist der Berliner Symphoniker. Seit dieser Zeit übt Alexander unter anderem als Soloklarinettist eine regelmäßige Aushilfstätigkeit in deutschen Orchestern aus, so unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper unter den Linden, dem Konzerthaus Orchester Berlin, der Semperoper Dresden, bei der Kammerakademie Potsdam, bei den Brandenburger Symphonikern, sowie dem Staatstheater Braunschweig.
Seine große Liebe ist und bleibt jedoch die Kammermusik, der er sich seit seinem Studium besonders widmet. Mehrfach spielte er mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker beim Kamermusikfestival „Opera Barga“ Italien und folgte Einladungen zur renommierten Kammermusikfestivals.
Laura Dabels begann mit dem Klavierspiel bereits im Alter von 4 Jahren und studierte später zunächst an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bevor sie bei Prof. Konstatin Scherbakov an der Hochschule der Künste in Zürich ihre Studien abschloss. In dieser Zeit wurde sie Preisträgerin des „Münchner Klavierpodiums der Jugend“ und gewann den 1. Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs „Piano Talents“in Mailand.
Außerdem ist Laura auch kammermusikalisch in diversen Besetzungen aktiv und erhielt Preise beim Wettbewerb des Kiwanis Club Zürich und Orpheus Swiss Chamber Music Competition. Im Jahr 2017 war sie mit ihrem Trio bei verschiedenen Schweizer Festivals eingeladen und wurde Finalist beim „Prix Credit Suisse Jeunes Solistes“.
10.11.2026 - 19:30
(Einlass ab 18:45)
Alexander Glücksmann
(Klarinette)
& Laura Dabels (Piano)
Programm:
Robert Schumann: Fantasiestücke op.73
Robert Schumann entfaltet in diesen drei Miniaturen eine ganze Welt romantischer Stimmungen – von verträumter Poesie bis zu lebhaftem Temperament. Gedacht als „zarte, duftende Blumen, die keinen Triumphzug durch den Salon machen wollen, sondern im stillen Kreise das Gemüth erquicken werden“, wurden die Fantasiestücke zur Mutter aller romantischen Klarinettenmusik.
Johannes Brahms: Balladen Nr.1&2 op. 10 (Piano solo)
Die Balladen op. 10 zählen zu den eindrucksvollsten frühen Klavierwerken von Johannes Brahms. Angeregt durch eine schottische Volksballade entfaltet sich insbesondere in der ersten Ballade eine dramatische Erzählung voller dunkler Farben und kraftvoller Kontraste.
Die zweite Ballade setzt dazu einen ruhigen Gegenpol und besticht durch ihre warme, liedhafte Atmosphäre. Gemeinsam zeigen beide Werke bereits jene Tiefe und Ausdruckskraft, die Brahms zu einem der bedeutendsten Komponisten der Romantik machen sollten.
Carl Reinecke: Introduktion und Allegro appassionato
Ein eher selten aufgeführtes Juwel der Klarinettenliteratur, das romantischen Ausdruck, elegante Spielfreude und einen schwungvollen, mitreißenden Schluss vereint.
Auch Reinecke sah sich selbst ganz in der Tradition Schumanns, wurde aber aufgrund seines feinen melodischen Gespürs und der harmonischen Eleganz seiner Musik gelegentlich als „deutscher Saint-Saëns“ bezeichnet.
Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier
Poulenc komponierte die Sonate 1962 kurz vor seinem Tod und durfte die Uraufführung in der Carnegie Hall 1963 mit Benny Goodman und Leonard Bernstein nicht mehr miterleben. Wie wunderbar verbinden sich hier Romantik, Moderne und französische Tradition – mal nachdenklich, mal verspielt, stets von unverwechselbarem Charme.
Joseph Horovitz: Sonatina für Klarinette und Klavier
Joseph Horovitz schrieb seine Sonatina 1981 für den renommierten Klarinettisten Gervase de Peyer.
Das Werk verbindet eingängige Melodik, rhythmischen Esprit und feinen Humor mit klassischer Formklarheit. Zwischen jazzigen Anklängen, lyrischen Momenten und virtuosen Passagen entfaltet sich Musik voller Charme, Leichtigkeit und britischer Eleganz.