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Das Philharmonische Streichquartett repräsentiert die kammermusikalische Exzellenz der Berliner Philharmoniker: kosmopolitisch, vielseitig und künstlerisch passioniert.
 

Aus dem Wunsch heraus, mit Hingabe und in herausragender klanglicher Qualität gemeinsam zu musizieren und ihre Zuhörer zu begeistern, gründete sich 2018 das Philharmonische Streichquartett Berlin. Die drei Philharmoniker Dorian Xhoxhi (Violine), Helena Berg (Violine) und Naoko Shimizu (Viola) bilden gemeinsam mit dem Solisten Christoph Heesch (Cello) das Quartett. Die Balance zwischen kraftvoller Frische und philharmonischer Klanggröße zeichnet dieses Ensemble besonders aus.

“Dem Philharmonischen Streichquartett gelingt es, die Zuhörer vom ersten Ton an in seinen Bann zu ziehen.” (Rondo Magazin 14.05.2022)

 

Die Musiker sind sich bewusst, dass sie in große Fußstapfen treten: Denn mit dem Philharmonischen Streichquartett führen sie die ehrwürdige Tradition der Ensembles der Berliner Philharmoniker fort, Kammermusik auf höchstem Niveau zu machen. Die vier Musiker haben jeweils verschiedene hochkarätige Wettbewerbe gewonnen und bereits in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen mitgewirkt.
 

Das Philharmonische Streichquartett bietet ihnen die Möglichkeit, ihren ganz eigenen musikalischen Ausdruck zu gestalten. Dabei fühlen sie sich weniger einem bestimmten Stil als ihrer Virtuosität verpflichtet und sie halten es mit Wolfgang Amadeus Mozart: “… denn wir lieben, uns mit allen möglichen Meistern zu unterhalten – mit den alten und modernen.”

16.09.2026 - 19:30

(Einlass ab 18:45)

Philharmonisches
Streichquartett

Dorian Xhoxhi (Violine), Helena Berg (Violine), Takehiro Konoe (Viola), Christoph Heesch (Cello)

Programm:
 

Franz Schubert: Quartettsatz c-Moll, D703
So bedauerlich es ist, dass Schubert dieses genial begonnene Quartett nach dem ersten Satz liegen ließ - es wurde dadurch auch zum populären Eröffnungsstück vieler Quartettkonzerte.


Johannes Brahms: Streichquartett c-Moll op.51.1
Johannes Brahms arbeitete jahrelang an seinem ersten Streichquartett – aus Respekt vor der übermächtigen Tradition Beethovens verwarf er zahlreiche Entwürfe, bevor er 1873 die endgültige Fassung veröffentlichte. Das Quartett in c-Moll verbindet leidenschaftliche Dramatik mit meisterhafter Formkunst: Unruhige, kraftvolle Ecksätze umrahmen eine innige Romanze und ein nachdenkliches Intermezzo. Mit seiner dichten motivischen Verflechtung und emotionalen Tiefe zählt es zu den bedeutendsten Kammermusikwerken der Romantik.

Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 59.1

Mit den drei „Rasumowsky-Quartetten“ betrat Beethoven kammermusikalisches Neuland. Das Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1 beeindruckt durch seine symphonischen Dimensionen, kühnen musikalischen Ideen und enorme Ausdrucksvielfalt. Auf ein weit ausgreifendes erstes Allegro folgen ein inniger langsamer Satz, ein kraftvolles Scherzo und ein strahlendes Finale. Das Werk markiert einen entscheidenden Schritt zu Beethovens mittlerer Schaffensperiode und gilt als Meilenstein der Quartettliteratur.

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