
ATOS TRIO
Annette von Hehn (Violine), Thomas Hoppe (Piano), Stefan Heinemeyer (Cello)
Seit der Gründung im Jahr 2003 erobert das ATOS Trio die renommiertesten Konzertsäle der Welt, begleitet von überschwenglichen Reaktionen der Kritiker und des Publikums.
"Drei Stimmen, ein Klang: Es ist diese absolut perfekte Einheit aus Phrasierung, Klang, Gefühl und Interpretation, die das ATOS Trio von allen anderen unterscheidet."
(Detroit FreePress, USA) -
Vom Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award, dem maßgeblichen US-amerikanischen Preis für die Gattung, und vom Melbourne Competition mit zahlreichen Sonderpreisen bis hin zur exklusiven Auszeichnung als New Generation Artists durch die BBC: das ATOS Trio wird schon in seinen Anfangsjahren hoch auf die Podeste gehoben. Und von der Carnegie Hall New York über die großen Festivals bis nach Ozeanien: ATOS wird vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert.
17.03.2026 - 19:30
(Einlass ab 18:45)
ATOS Trio
"Brillant - strahlend - schön - tanzend - freudig - leidenschaftlich - und welch ein unglaubliches Zusammenspiel zwischen drei großartigen Musikern."
Programm zum Jubiläum "2 Jahre
feingeistmusik - Kammermusik im Nicolaihaus"
Johannes Brahms:
Klaviertrio H-Dur op.8 (erste Fassung von 1854)
Das frühe Klaviertrio op. 8 zeigt den 21-jährigen Brahms in romantischer Weite und leidenschaftlichem Überschwang. Zeitgenossen wie Clara Schumann schätzten diese ursprüngliche Fassung höher als die spätere Überarbeitung – wegen ihrer Unmittelbarkeit, Kühnheit und emotionalen Fülle.
Fanny Hensel-Mendelssohn: Trio in d-Moll op.11
Fanny Mendelssohns Klaviertrio d-Moll wurde im Kreis der berühmten Sonntagsmusiken der Familie Mendelssohn uraufgeführt – nur wenige Schritte vom Nicolaihaus entfernt. Das Werk verbindet dramatische Spannung mit lyrischer Innigkeit und gilt heute als Höhepunkt ihres kammermusikalischen Schaffens.
​
Samuel Colderidge-Taylor: Five Negro Melodies op.59
In den Five Negro Melodies verarbeitet Samuel Coleridge-Taylor afroamerikanische Spirituals mit eingängigen Melodien, warmen Klangfarben und rhythmischer Lebendigkeit zu kunstvoller Kammermusik.
„Was Brahms für die ungarische, DvoÅ™ák für die böhmische und Grieg für die norwegische Volksmusik getan hat, habe ich für diese Negro Melodies versucht“, schrieb der Komponist selbst.
