
ATOS TRIO
Annette von Hehn (Violine), Thomas Hoppe (Piano), Stefan Heinemeyer (Cello)
Seit der Gründung im Jahr 2003 erobert das ATOS Trio die renommiertesten Konzertsäle der Welt, begleitet von überschwenglichen Reaktionen der Kritiker und des Publikums.
"Drei Stimmen, ein Klang: Es ist diese absolut perfekte Einheit aus Phrasierung, Klang, Gefühl und Interpretation, die das ATOS Trio von allen anderen unterscheidet."
(Detroit FreePress, USA) -
Vom Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award, dem maßgeblichen US-amerikanischen Preis für die Gattung, und vom Melbourne Competition mit zahlreichen Sonderpreisen bis hin zur exklusiven Auszeichnung als New Generation Artists durch die BBC: das ATOS Trio wird schon in seinen Anfangsjahren hoch auf die Podeste gehoben. Und von der Carnegie Hall New York über die großen Festivals bis nach Ozeanien: ATOS wird vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert.
17.03.2026 - 19:30
(Einlass ab 18:45)
ATOS Trio
"Brillant - strahlend - schön - tanzend - freudig - leidenschaftlich - und welch ein unglaubliches Zusammenspiel zwischen drei großartigen Musikern."
Programm zum Jubiläum "2 Jahre
feingeistmusik - Kammermusik im Nicolaihaus"
Pēteris Vasks: Episodi e Canto Perpetuo
Mit Episodi e Canto perpetuo (1985) schuf Pēteris Vasks ein Klaviertrio von großer innerer Spannung. Fragmentarische „Episoden“ stehen einem weit gespannten, fast zeitlosen „Canto perpetuo“ gegenüber. Aus asketischen Klangflächen wachsen leidenschaftliche Ausbrüche, Stille wird zum Ausdrucksträger. Das Werk verbindet spirituelle Konzentration mit existenzieller Dringlichkeit – Musik als leiser Widerstand und als Suche nach Hoffnung.
Maurice Ravel: Klaviertrio in a-Moll
Ravels Trio a-Moll (1914) ist ein Feuerwerk an Farbe und Präzision: baskisch schimmernde Rhythmen im Kopfsatz, ein „Pantoum“ voller metrischer Reibungen, eine Passacaille von archaischer Wucht – und ein Finale, das nahezu orchestral aufblüht. Auf knapp 30 Minuten bündelt Ravel Klangluxus, Virtuosität und eine nervöse Energie am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Gaspar Cassadó: Klaviertrio C-Dur
Gaspar Cassadós Klaviertrio C-Dur (1926) bildet den temperamentvollen Schlusspunkt des Abends. Rhythmisch zugespitzt, farbenreich und von spanischem Geist durchzogen, verbindet das Werk virtuose Brillanz mit kantabler Eleganz. Cassadó, selbst ein gefeierter Cellist, schreibt kammermusikalisch pointiert und publikumsnah – mit scharfem Witz, tänzerischem Drive und einem Finale von mitreißender Energie.
