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18.09.2025 - 19:30

(Einlass ab 18:45)

Vincent Ong 
Chopin Klavier-Abend

VINCENT ONG
Gewinner des Schumann-Wettbewerbs 2024

 

Mit Vincent Ong eröffnet eines der ganz großen Talente der jungen Klassikszene die Saison 2025/26. 

Geboren 2001 in Malaysia, begann Vincent Ong im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und entdeckte früh seine Leidenschaft für klassische Musik und wurde gefördert von dem renommierten malaysischen Pianisten und Komponisten Ng Chong Lim. Derzeit setzt er seine musikalische Ausbildung bei Prof. Eldar Nebolsin an der HfM Eisler in Berlin fort. 

 

Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 2018 mit dem Gewinn des Internationalen Taipei Maestro-Klavierfestivals. Im Folgejahr konzertierte er mit Tschaikowskis 1. Klavierkonzert in der Taipei National Concert Hall, begleitet vom Taipei Philharmonic Youth Orchestra unter der Leitung von Yao-Yu Wu. 2020 wurde er in der Kategorie Konzertkünstler beim Internationalen Klavierwettbewerb Singapur ausgezeichnet.


Mit dem 1. Preis beim Klavierförderpreis Maurice Ravel 2023 sowie beim 19. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb 2024 etablierte sich Vincent als herausragende künstlerische Persönlichkeit.
In diesem Jahr war er zu Gast beim Nohant Festival Chopin in Frankreich sowie Teilnehmer der Lieven International Piano Foundation in Wien. 

Programm:

Ein Klavierabend mit Werken von Frédéric Chopin

Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61 B.159

Ein Spätwerk Chopins, das zwischen freier Fantasie und tänzerischer Polonaise oszilliert – zugleich poetisch entrückt und voller innerer Dramatik. Musik wie ein innerer Monolog: zart, suchend, triumphal.

Variationen über „Là ci darem la mano” aus DON GIOVANNI von W.A.Mozart in B-Dur, op. 2 B.22
Chopins jugendliche Brillanz trifft auf Mozarts Opernmelodie: ein virtuoses Feuerwerk über das Duett aus Don Giovanni, das selbst Robert Schumann begeistert ausrufen ließ: „Hut ab, ihr Herren, ein Genie!“ 

Fantaisie f-Moll op. 49
Ein leidenschaftliches, visionäres Werk, das innere Kämpfe und Triumph in einem großen musikalischen Atemzug vereint. Chopins Fantasie in f-Moll wirkt wie ein seelisches Drama ohne Worte – kraftvoll, düster, mitreißend.

Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58
Chopins letzte Klaviersonate ist ein Meisterwerk voller Kontraste: von der liedhaften Melodik im ersten Satz über das temperamentvolle Scherzo im zweiten und die innige Schönheit des Largo im Dritten bis zum höchst anspruchsvollen Wirbelsturm des Finales -  ein pianistisches Großpanorama – emotional tiefgründig, technisch anspruchsvoll, musikalisch überwältigend.

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